Männer I: Neue Heimstärke ausspielen

Ralf Paulus Handball, Männer Kommentar hinterlassen

Handball- Landesliga: TS Ottersweier – TuS Ottenheim (Samstag, 20:00 Uhr).

Nach der Niederlage in Sandweier geht es schon wieder weiter für die TSO. Es steht nun wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast ist der Titelmitfavorit vom TuS Ottenheim. Zwar hat die Mannschaft von Trainer Ulf Seefeldt schon einige Niederlagen auf dem Konto – und dennoch ist man noch mitten drin in der breiten Spitze der Landesliga. In diesem Jahr scheint es kein absolutes Spitzenteam zu geben, das einfach so in die Südbadenliga durch marschiert. Mindestens sechs Teams dürfen sich noch absolut realistische Hoffnungen auf den Aufstieg machen.
Die TSO gehört in diesem Jahr nicht dazu. Im Gegenteil. Der Klassenerhalt – und nichts anderers – kann das Ziel sein. Gerade weil auch die hinteren Plätze in diesem Jahr extrem ausgeglichen sind, wird man wahrscheinlich mehr Punkte als sonst benötigen, um die Klasse zu halten. Vor allem zu Hause hat die Mannschaft von Siggi Oser schon unnötig Punkte liegen lassen. Erst in den letzten drei Heimspielen startete man eine kleine Serie. Gegen die Spitzenteams aus Ottenhöfen und Ortenau-Süd konnte man ebenso gewinnen wie gegen den direkten Konkurrenten Schutterwald 2.
So kann und muss es eigentlich weitergehen. Gerade weil man sich auswärts immer schwer tut, müssen die Heimspiele gerade erst recht gewonnen werden.
Mit dem TuS Ottenheim empfängt man derweil eine Mannschaft, deren Konstante die Inkonstanz ist. Immer wieder setzte es Auswärtsniederlagen bei vermeintlich schwächeren Teams, während man vor eigenem Publikum eine Macht ist. Aber auch auswärts gab es einen Aussetzer nach oben (27:33-Sieg bei der HSG Hanauerland) und auch zu Hause bekleckerte man sich gegen die HR Rastatt/Niederbühl (hauchdünner 28:27-Sieg) zum Beispiel nicht gerade mit Ruhm.
Chancenlos ist die TSO daher in keinem Heimspiel. Auch gegen Ottenheim ist etwas Zählbares drin, wenn man von Beginn an konzentriert und mit dem nötigen Selbstvertrauen ans Werk geht.

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