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Männer 1: Auftaktniederlage verdaut

Ralf Paulus Handball, Männer Kommentar hinterlassen

Handball- Landesliga: TS Ottersweier – SV Ohlsbach (Samstag, 20:00 Uhr)

Nach der ernüchternden Auftaktniederlage im Derby gegen den TuS Großweier, geht es bereits am kommenden Wochenende mit dem ersten Heimspiel in neuer, alter Umgebung für die TSO wieder weiter. Sicherlich ein Vorteil in der Landesliga gegenüber der Bezirksklasse, dass man nach einer Pleite nicht weitere vier Wochen warten muss, um diese wieder ausmerzen zu können.
Inzwischen wurde die Niederlage aufgearbeitet und verdaut, die Gründe dafür im Detail analysiert. Der Blick im TSO-Lager richtet sich nun wieder nach vorne. Der Vorteil des TSO-Teams ist sicherlich, dass Neu-Trainer Hans-Peter Knopf eine junge, hungrige Truppe zusammen hat, der die Zukunft gehört. Außerdem ist es eine Mannschaft mit sehr vielen Ottersweierer Eigengewächsen oder Spielern die schon sehr lange für die TSO spielen – also allesamt Spieler, mit denen sich die Ottersweierer Zuschauer identifizieren können.
Mit der nötigen Geduld und Unterstützung von den Zuschauerrängen aus kann sich das am Ende zu einem Vorteil gegenüber der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt herausstellen, denn auch etwaige Ausfälle kann Hans-Peter Knopf aus einem riesigen Fundus an jungen und talentierten Handballern jederzeit auffangen.
Am kommenden Samstagabend kommt es nun zum Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger und gleichzeitig der beiden Enttäuschten. Denn wie auch die TSO stieg der SV Ohlsbach unter Trainer Christian Lang nach der vergangenen Saison aus der Bezirksklasse auf – und wie auch die TSO musste man am ersten Spieltag eine bittere Niederlage einstecken. Der Gegner war mit dem ASV Ottenhöfen zwar auf dem Papier stärker als der TuS Großweier, dafür trat man in eigener Halle vor eigenem Publikum an.
Die TSO hingegen hatte sichtlich mit dem Harzverbot in der Acherner Winfried-Rosenfelder-Halle zu kämpfen. Symptomatisch, dass Neuzugang Louis Hörth, der das Harzverbot aus Kappelwindeck und Steinbach nur allzu gut kannte, einer der besten TSO-Akteure auf dem Feld war.
Es ist aus Sicht der TSO-Fans sicherlich sehr schade, dass das Verbot von Haftmittel immer als Ausrede herhalten muss. Doch das ist vielleicht der Entwicklungsschritt, den die junge Mannschaft in ihrer Karriere noch gehen muss – auch mit widrigen Umständen umzugehen lernen.
Denn zu widrigen Umständen jeglicher Art kann und wird es in nahezu jedem Landesligaspiel kommen. Entscheidend wird sein, wie schnell und souverän das Team mit diesen umgehen kann. So auch im kommenden Spiel gegen Mitaufsteiger Ohlsbach, wenn man in eigener Halle die ersten Landesligapunkte seit 2014 einfahren möchte.

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