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F-BWOL: Überraschung ja – Sensation nein

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TSG Ketsch 2 – TS Ottersweier 35:32 (15:14)

Auch im dreizehnten Auswärtsspiel konnte die Turnerschaft aus Ottersweier keine Punk-te holen. Selten war wären diese aber so verdient gewesen, und selten war es so knapp.
Wenn man bedenkt, dass der Tabellenzweite auf den Tabellenvorletzten traf, dann war dies auf dem Spielfeld nicht sichtbar. Die Gastgeberinnen zeigten zwar die bessere Spielanlage, die TSO hielt aber leidenschaft-lich dagegen.
Die 1:0 Führung der TSG, durch Bundeslig-akaderspielerin Elena Fabritz glich Jasmin Gutenkunst aus. Die nächste Führung der Gastgeberinnen dann Julia Waßmer und kurz darauf konnte Ellen Strauß die Gäste sogar mit 2:3 in Führung bringen. Gabi Kneer konnte diese zwei Minuten später auf 2:4 ausbauen.
Ein paar Fehler zu viel und schon war die Bundesligareserve nach zehn Minuten wie-der mit 6:4 vorne. Die Turnerschaft ließ aber nicht locker. Nach achtzehn Minuten traf Gabi Kneer per Siebenmeter zum 9:9 Aus-gleich. Fünf Minuten vor der Pause war es Ellen Strauß, die die Gäste kurzzeitig mit 11:12 in Front brachte.
Bis zur Pause blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dennoch konnte Ketsch mit einem 15:14 in die Pause gehen.
Die zweite Hälfte ähnelte in vielem der ers-ten. Gleich nach Wiederanpfiff traf Jasmin Gutenkunst zum Ausgleich. Ketsch versucht mit einer engen Deckung an Elena Metzin-ger und Laura Schmälzle Ottersweier massiv beim Aufbau zu behindern. Dies gelang aber nur bedingt. Mal konnte sich trotzdem Elena Metzinger befreien und aus dem Rückraum einwerfen, oder Jasmin Gutenkunst konnte auf der rechten Außenbahn freigespielt wer-den.
Für Ottersweier reichte es aber maximal im-mer wieder zum Gleichstand. Eine Führung wollte nicht gelingen. Dafür sorgte in erster Line Lara Eckhardt. Egal was sie anfasste, es gelang ihr. Gleich zehn Mal traf sie in der zweiten Hälfte. Sie war von Ottersweier nicht in den Griff zu bekommen. Erst gegen Ende, hier wurde sie dann eng gedeckt, gelangen ihr keine weiteren Treffer.
In Minute siebenundvierzig warf Elena Met-zinger aus einem Freiwurf einmal mehr den Anschluss. Dieses Mal war es das 26:25. Doch danach musste ihre Mannschaft zwei Minuten in Unterzahl spielen und hier ge-lang es der Mannschaft von Adrian Fula-ddjusch auf 29:25 wegzuziehen.
Zehn Minuten vor dem Ende traf Jasmin Gu-tenkunst dann wieder per Siebenmeter. Kurzdarauf hatte der Tabellenzweite aber auf 31:26 erhöht und damit war die Vorentschei-dung in diesem Spiel gefallen.
Doch die Gäste ließen jetzt nicht die Köpfe hängen. Weiter wurde versucht dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Erst in der Schlussminute traf Julia Waßmer zum 34:32. Hier war klar, ein möglicher und durchaus verdienter Punkt war nicht mehr drin. Ina Bühl beseitigte eventuell Zweifel mit ihrem Tor zum 35:32 Endstand.
Vor dem Spiel hätte wohl niemand ernsthaft erwartet, dass Ottersweier in Ketsch was aus-richten könnte. Doch das Spiel zeigte, dass manchmal nur Glück und eine breitere Bank den Unterschied zwischen Platz zwei und dreizehn ausmachen. Wenn es Torsten Falk gelingt seine Mannschaft auf dem Niveau zu halten, vielleicht es gar noch steigern kann, dann sind Punkte in den beiden noch aus-stehenden Heimspielen definitiv möglich.

Für Ottersweier: Fieser (TW), Kneer (5/2), Waßmer (5), Hause, Gutenkunst (8/2), Burger (TW), Schmälzle, Strauß (5), Wunsch (TW), Metzinger (7), Pfliehinger (2)
Für Ketsch: Puhr (1), Rohrmann (TW), Stindl (4), Widmaier, Löbich (4), Marmodee (1), Fabritz (2), Eckhardt (14/7), Bühl (4), Kral (TW), Berg, Köhler (5), Hofmann

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