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F-BWOL: Top-Team zu Gast

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TS Ottersweier – TSV Bönnigheim (Samstag, 18:00 Uhr)

Am Samstag kommt der letztjährige Aufsteiger, TSV Bönnigheim, wieder nach Ottersweier. Mit Tabellenplatz sechs endete die Saison 2015/2016 für den Neuling. Nun sind die beiden Erstplatzierten aufgestiegen und die HSG Deizisau-Denkendorf ist nicht mehr am Start. Der Kader des TSV hat sich mit Saskia Benz und Franziska Ziegler weiter verstärkt. Hinzu kommt mit Benjamin Koch ein neuer Trainer. Somit ist fast schon folgerichtig, dass man in dieser Spielzeit das vordere Tabellendrittel erneut anpeilt. Die Voraussetzungen sind sehr gut, sodass am Ende durchaus auch ein zum Aufstieg berechtigter Spitzenplatz stehen könnte.
Bönnigheim hatte im ersten, und bisher einzigen Spiel, die SG Nußloch zu Gast. Dieses Spiel gewann Bönnigheim fast spielerisch mit 38:23. Bereits zur Halbzeit war beim 19:14 eine Vorentscheidung gefallen.
Nach dem bisherigen Abschneiden der TSO ist es relativ leicht den Favoriten für die anstehende Begegnung auszudeuten. Nach aktuellem, recht frühen, Tabellenstand, hat Bönnigheim deutliche Ambitionen nach oben, während Ottersweier schauen muss, nicht am Tabellenende eine vorläufige Bleibe zu finden.
Dies sind für Heiderose Oser, und ihr Team, keine besonders positiven Aussichten. Doch bereits vor den Anpfiff den Kopf in den Sand stecken ist nicht ihr Ansatz. Man merkt nach wie vor das Fehlen von Antonia Kurz. Dies wird man so schnell auch nicht ausgleichen können. Mit Vanessa Pfeifer hat man eine weitere junge Spielerin in den Kader der Frauen 1 aufgenommen. Die 18-Jährige soll helfen die entstandene Lücke zu schließen. Dies funktioniert aber nicht von jetzt auf gleich. Sie wird Zeit benötigen, bis sie in die Mannschaft hineingewachsen ist. Hier hat schon mal letztes Wochenende gleich Gabi Kneer sich der jungen Spielerin angenommen.
Durch die vielen jungen Spielerinnen fehlt es der Mannschaft jetzt sicher an Erfahrung. Dies gilt es durch Lauf- und Einsatzbereitschaft ausgleichen. Heißt, dass Bönnigheim von Beginn an unter Druck gesetzt werden muss, damit die Gäste erst gar nicht in ihr gewohntes Spiel finden. Letztes Jahr führte die Turnerschaft zu Hause in der ersten Halbzeit mit 12:8, um am Ende dann doch mit 22:30 den Kürzeren zu ziehen. Dies besonders bitter, da in Minute fünfundvierzig noch Gleichstand herrschte.
Auch in den letzten beiden Spielen entschieden sich die Begegnungen erst im letzten Viertel. Hier muss dann bei den Gastgeberinnen mehr Konstanz kommen. Sechzig Minuten Laufen und Kämpfen sind erneut gefordert.

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