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F-BWOL: Heißes Nachbarschaftsderby

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SG Kappelwindeck/Steinbach – TS Ottersweier (Freitag, 20:00 Uhr)

Nach dem erfolgreichen Rückrundenstart der Turnerschaft, muss sie nun bereits am Freitagabend ins Nachbarschaftsduell mit der SG Kappelwindeck/Steinbach.
Während die TS Ottersweier „nur“ mit einem knappen Sieg gegen den Tabellenvorletzten Nußloch glänzen kann, kann die SG den Gewinn des Franz-Hoffmann Dreikönig-Turniers als ersten Erfolg im Jahre 2017 vorweisen.
Bei der SG hat man in den letzten Wochen und Monaten die Hausaufgaben gemacht und kann sich praktisch schon vor Beginn der Rückrunde sicher sein, dass man auch in der kommenden Saison wieder in der Oberliga Baden-Württemberg antreten darf. Bereits acht Punkte beträgt der Vorsprung auf die gefährdeten Plätze. Einen solchen Vorsprung gibt man in dreizehn Spielen nicht so einfach mehr her.
Auf der anderen Seite steht die Turnerschaft. Sie muss allerdings mindestens acht Punkte aufholen, um auch weiterhin Oberliga spielen zu können. Dies ist allerdings fast so unwahrscheinlich, wie dass die SG noch in Abstiegsnöte kommen könnte.
Konnte man zu Rundenbeginn durchaus die Favoritenrolle der TSO zuschieben, schließlich war sie der Platzhirsch und die SG der Neuling, so hat sich dieses Blatt mittlerweile vollkommend gedreht. Die Mannschaft von Kevin Bauer hat sich mittlerweile soweit etabliert, dass sie absolut konkurrenzfähig in der Liga ist.
Vor allem die offensive, temporeiche Spiel-weise macht es vielen Gegner immer wieder schwer die flinken Spielerinnen zu bremsen. Oft enden solche Versuche mit progressiver Bestrafung des Gegners und verhängten Siebenmetern, welche auch meist sicher in Tore verwandelt werden.
Aber egal wo beide Mannschaften im Moment in der Tabelle stehen, am Freitagabend ist auch Derby-Time und deshalb darf man davon ausgehen, dass beide Teams ihr Bestes geben werden. Schon das Hinspiel fand vor großer Kulisse statt und das Spiel war, für den frühen Zeitpunkt in der Saison, bereits sehr ansprechend. Ottersweier musste sich erst in den Schlussminuten geschlagen geben, als Antonia Kurz verletzungsbedingt ausgeschieden war. An ihrem Verlust hatte die TSO die gesamte Vorrunde zu knappern. Der Kader war und ist nicht besonders groß. Wenn dann gleich im ersten Spiel auch noch so viel Routine und Erfahrung verloren geht, dann ist dies nur sehr schwer aufzufangen.

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