Informationen zum Frauenhandball

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Die Saison neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit ein Resümee zu ziehen. Die SG Ottersweier/Großweier war mit drei Frauenmannschaften am Spielbetrieb beteiligt. Die erste Mannschaft in der Südbadenliga, die zweite Mannschaft in der Landesliga und die dritte Mannschaft in der Bezirksklasse. Insgesamt kann man mit dem Abschneiden zufrieden sein. Allen voran das Zugpferd in der Südbadenliga. Die Mannschaft von Hans-Peter Knopf spielt in ihrem letzten Spiel noch um einen hervorragenden dritten Platz. Vor allem das Tempospiel nach vorne hat dem Übungsleiter in den letzten Spielen gefallen. Er ist begeistert von der Entwicklung seiner Mannschaft. „Lediglich in puncto Spannung im Titelkampf hätte ich mir etwas mehr gewünscht“, mein Knopf als Anspielung darauf, dass der TuS Ottenheim die Liga wahrscheinlich ohne Verlustpunkt verlassen wird. Hans-Peter Knopf wird übrigens Trainer der ersten Mannschaft bleiben und wird dabei weiterhin von Betreuerin Iris Beyrle unterstützt.
Die zweite Mannschaft hat sich trainingstechnisch mit der ersten Mannschaft zusammengeschlossen, wurde in den Spielen allerdings von Trainer Ralf Paulus betreut. Sportlich hat man den Klassenerhalt schon seit Wochen schon geschafft, man kann daher mit dem Abschneiden als Aufsteiger zufrieden sein. Leider hängen sehr viele, darunter auch sehr viele absolute Leistungsträgerinnen ihre Handballschuhe zum Saisonende an den berühmten Nagel. So beenden mit Luisa Burger, Carina Meier, Melina Strack, Lena Ehret, Lisa Decker, Laura Schmälzle, Julia Waßmer und Jasmin Leutner gleich acht Spielerinnen ihre handballerische Karriere. Lara Strack möchte kürzertreten und Julia Hollek ist wegen eines Auslandsaufenthalts erst ab Februar 2024 wieder verfügbar. Damit bleiben aus dem aktuellen Kader nur noch fünf Spielerinnen. Gemeinsam mit einigen ambitionierteren Spielerinnen aus der dritten Mannschaft sowie den entwachsenen sowie verbleibenden A-Mädchen soll eine blutjunge Truppe als Reserveteam aufgebaut werden. „Für diesen Umbruch wäre die Landesliga viel zu stark“, meint Trainer Ralf Paulus, der auch in der Umbruchsaison Übungsleiter bleibt. Deshalb hat man sich im SG-Lager dazu entschlossen, freiwillig in die Bezirksklasse abzusteigen. Mittelfristig bleibt die Landesliga das Ziel, doch die neu formierte Mannschaft brauche noch Zeit, meinen die Verantwortlichen.
Da es sportlich besser passt, soll in der kommenden Saison auch die Kooperation zwischen der zweiten und dritten Mannschaft erweitert werden. Die 3. Mannschaft von Magnus Falk startet wieder in der Bezirksklasse und wird die noch laufende Saison im Mittelfeld beenden. Nach turbulenten ersten Wochen – mit Trainerwechsel – sicher ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis.

RP