Winterolympiade mit 200 Kindern

Ralph Audörsch Verein 0 Comments

Sportliche Nikolausfeier des TSO mit unterschiedlichen Disziplinen

Bericht des Acher-Bühler-Boten

Ottersweier (bgt). „Früh übt sich …“ hätte das Motto am Sonntag in der Sporthalle beim TS Ottersweier lauten können, denn da durften schon die Kleinsten sich im fairen Wettkampf messen. Für die diesjährige Nikolausfeier hatte sich die Turnerschaft e.V. 1922 Ottersweier eine besondere Note ausgedacht und eine „Winterolympiade“ veranstaltet.

Dass ein riesiger Andrang herrschte, das durfte man bei 200 angemeldeten Kindern erwarten, denn sie wurden nicht nur von jeweils einem oder zwei Elternteilen, sondern auch noch von manchen Großmüttern und Großvätern begleitet. Allein im Vorfeld hatte man da natürlich schon alle Hände voll zu tun, die Schar herumtollender und in Vorfreude durcheinanderlaufender Kinder in auch nur einigermaßen geordnete Bahnen zu lenken. Irgendwann sollte das Programm ja schließlich beginnen, und so war es dann nach einer halben Stunde endlich soweit. Michael Salcher, der Vorsitzende des Vereins, konnte das reichhaltige Programm ankündigen. Wie stets gab’s Kaffee und Kuchen im Vorraum, und auch eine Tombola lockte am Eingang die Besucher, ihr Glück zu versuchen. Das aber hatten sich natürlich vor allem die Kinder auf ihre Fahnen geschrieben, ihr Glück im sportlichen Wettkampf zu suchen. Dass es manche überhaupt noch schafften, zum Wettkampf anzutreten, war erstaunlich, denn sie wirkten vom langen Herumtollen zuvor bereits ziemlich erschöpft.

In zwei Altersgruppen aufgeteilt, waren acht Disziplinen zu bewältigen, darunter der Schwebebalken, Slalomlaufen, Reck, Pferd und etliches mehr. Auch ein Wettbewerb für Mutter und Kind hatte man angesetzt, aber der lief außer Konkurrenz und ohne Medaillenvergabe. Die wurde nur in den einzelnen Disziplinen vorgenommen, und zwar ganz gemäß der olympischen Idee: Medaillen für die drei Ersten in Gold, Silber und Bronze.

Für die außerordentliche organisatorische Leistung zeichnete vor allem die Leiterin der Abteilung Turnen, Petra Heid, verantwortlich, die allerdings, wie sie besonders betonte, die Arbeit ohne die Unterstützung der zwölf Übungsleiter nicht hätte bewältigen können. Denn es gab nach den Wettbewerben auch zwei ausgezeichnet einstudierte Formationen, „Turntiger“ und eine Schlussformation zu bewundern, die die Besucher vollauf begeisterte. Schlussendlich der Auftritt desjenigen, der der Feier schließlich den Namen gab: Der Nikolaus. Der hatte diesmal nicht nur die üblichen Geschenke und Spezereien im Gepäck, sondern ihm oblag es auch, die Medaillen und die Urkunden an die einzelnen Gewinner zu vergeben. Damit aber auch der große Rest nicht mit leeren Händen den Nach-Hause-Weg antreten musste, gab’s von einem edlen Sponsor für jedes Kind noch einen Apfel. Am Ende also bei allen glückliche Gesichter, denn auch die Nicht-Gewinner durften getrost behaupten: „Nicht siegen ist wichtig, dabei gewesen zu sein, ist alles!“

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Fotos Michael Salcher

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