F-LL: Moral gezeigt – trotz Niederlage positive Entwicklung erkennbar

W.B.O.Frauen, Handball, SG Ottersweier/Großweier

SG Kappelwindeck/Steinbach 2 – SG Ottersweier/Großweier 30:21 (14:7)

Auch im zweiten Saisonspiel mussten sich die Damen 1 der SG Ottersweier/Großweier geschlagen geben. Im Derby bei der SG Kappelwindeck/Steinbach 2 unterlag die Mannschaft des Trainerinnenduos Iris Beyrle und Norma Krake mit 21:30. Nach dem schwierigen Saisonauftakt war dennoch eine Entwicklung erkennbar – insbesondere in der Defensive.
Dabei erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Elena Vierthaler erzielte bereits nach 1:03 Minute das 0:1. Danach übernahm Kappelwindeck/Steinbach zunehmend das Kommando. Über 4:1 (6.) und 6:1 (15.) gerieten die Damen aus Ottersweier/ Großweier ins Hintertreffen. Vor allem eigene technische Fehler und eine zu geringe Chancenverwertung machten es den Gastgeberinnen leicht, über ihr schnelles Umschaltspiel zu einfachen Toren zu kommen. So wuchs der Rückstand zwischenzeitlich auf 12:2 (23.) an.
Im gebundenen Spiel präsentierte sich die Abwehr der SG Ottersweier/Großweier dagegen deutlich stabiler als noch beim Saisonauftakt. Die Räume für die flinken Steinbacher Spielerinnen wurden über weite Strecken gut geschlossen und die Gastgeberinnen immer wieder vor Aufgaben gestellt. Den entscheidenden Unterschied machten an diesem Nachmittag weniger die Defensivarbeit als vielmehr die eigenen Ballverluste und die hohe Anzahl vergebener guter Torchancen.
Positiv war zudem, dass sich die Mannschaft trotz des deutlichen Rückstands nicht hängen ließ. Bis zur Pause verkürzten Lysann Zerr, Finja Nesselhuf und zweimal Sarah Pfeifer auf 14:7. Auch nach dem Seitenwechsel kämpften die Damen 1 weiter. Auch Diana Mettke setzte von außen mit vier Treffern ihre Akzente. Mit zwei Toren innerhalb weniger Minuten zum 21:12 und 21:13 durch Mettke und Jana Zimmer zeigte die Mannschaft, dass sie sich trotz des Rückstands nicht aufgab. In der Schlussphase gelangen noch einmal mehrere gute Aktionen. Vom 28:18 verkürzten Jana Zimmer vom sieben Meter Punkt und zweimal Louisa Vierthaler mit Tempogegenstößen auf 28:21, ehe die letzten beiden Treffer der Partie wieder den Gastgeberinnen gehörten.
Die derzeitigen Startschwierigkeiten sind sicherlich auch der neuen Formation und der Einbindung der jungen Spielerinnen geschuldet. Abstimmung und Sicherheit müssen sich erst entwickeln. Ein Blick auf die Vorsaison zeigt jedoch, dass ein schwieriger Start kein Grund zur Unruhe ist: Auch 2025/26 musste die SG Ottersweier/Großweier zunächst drei Niederlagen hinnehmen, bevor die ersten Punkte eingefahren wurden.
Das nun folgende spielfreie Wochenende kommt daher durchaus gelegen. Bis zum nächsten Spiel am 11. Oktober bleibt Zeit, weiter an den Abläufen zu arbeiten, Sicherheit zu gewinnen und vor allem die eigenen technischen Fehler sowie die Chancenverwertung zu verbessern.

SG-F1