VfL Nagold – SG Ottersweier/Großweier 34:26 (17:14)
Die SG Ottersweier/Großweier vermasselte den Saisonstart und bezog beim VfL Nagold eine allerdings auch vermeidbare 26:34 Auswärtsniederlage. Schade für die Mannschaft des SG-Trainerduos Iris Beyrle und Norma Krake. Bis Mitte der zweiten Hälfte war beim Stande von 22:21 noch kein Sieger ausmachbar. Doch in den letzten fünfzehn Spielminuten war der VfL Nagold das effektivere Team und nutzte seine sich bietenden Torchancen besser aus. Sechs Tore in Folge brachten den VfL Nagold bis zur 52. Spielminute vorentscheidend mit 28:21 in Führung, die restlichen Spielminuten spielte der VfL Nagold souverän runter. Alisa Kübler besorgte kurz vor Schluß den 34:26 Endstand für den VfL Nagold. Alisa Kübler war es auch die von der Abwehr der SG Ottersweier/Großweier nicht zu halten war und mit ihren elf Toren zum Matchwinner für den VfL Nagold wurde.
Zum Auftakt in die neue Saison trafen die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Ottersweier/Großweier auf den VfL Nagold. Die erste Halbzeit begann ausgeglichen – Mareike Hördt erzielte hier im ersten Angriff vom Kreis die 0:1 Führung – und mit einem über weite Strecken engen Spielstand. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst vorsichtig heran. Im Angriff sorgten vor allem die präzisen Kreisanspiele auf die nach langer Verletzungspause zurückgekehrte Mareike Hördt immer wieder für Gefahr, die ihre Chancen sehenswert verwertete. Auch Jana Zimmer setzte mit zwei erfolgreichen Kontern wichtige Akzente. In der Abwehr startete die SG Ottersweier/Großweier zunächst in einer 6:0 Formation, fand jedoch nicht richtig ins Spiel und bekam zu wenig Zugriff auf die gegnerischen Angriffe mit dem gefährlichen VfL-Dreigestirn, Alisa Kübler (11 Tore), Nastja Seydt (9 Tore) und Luisa Eipper (7 Tore). Das SG-Trainerinnenteam Iris Beyrle/Norma Krake stellte daraufhin auf eine offensivere 5:1 Abwehr um. Cindy Böckeler sorgte nun auf der vorgezogenen Position mit viel Einsatz für zusätzlichen Druck und brachte mehr Bewegung in die SG-Abwehr. Trotz der Umstellung blieb die Mannschaft jedoch anfällig für Fehler. Immer wieder ermöglichten Abstimmungsfehler und fehlende Aggressivität den VfL Nagold leichte Durchbrüche. So ging es mit einem 17:14 Rückstand in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng und umkämpft. Zwei wichtige Rückraumtreffer von Sarah Pfeifer zum 20:19 sowie ein starkes eins gegen ein von Cindy Böckeler zum 21:20 brachte die SG Ottersweier/Großweier bis auf ein Tor heran. Der Ausgleich lag in der Luft, doch der entscheidende Schritt wollte nicht gelingen. Stattdessen ließ man über die gesamte Partie, insbesondere aber in dieser spannenden Schlussphase, zu viele Gegentore über die Außenpositionen zu. Hinzu kam dass die SG Ottersewier/Großweier im Angriff zudem unnötige Bälle verloren gab und Aktionen überhastet abschloss. Mit dem 25:21 und einer anschließenden Zwei-Minuten-Strafe von Mareike Hördt kippte das Spiel in der 49. Minute endgültig. Die SG Ottersweier/Großweier verlor zunehmend den Faden, wirkte verunsichert und fand nicht mehr zu der zuvor gezeigten Energie zurück. Am Ende steht mit 34:26 eine vermeidbare und letztlich verdiente Auswärtsniederlage. „Heute war in unserem ersten Saisonspiel eine gewisse Nervosität dabei“. „In der ersten Halbzeit konnten wir noch einigermaßen mithalten, aber in der zweiten Halbzeit haben wir leider komplett den Faden verloren“. „Wir haben uns durch zu viele technische Fehler und vor allem durch unsere Fehlwürfe selbst das Leben schwer gemacht“. „Vor allem haben bei uns in der zweiten Halbzeit der Kampfeswille und die richtige Einstellung gefehlt, somit kann ich mit der heutigen Leistung nicht zufrieden sein, im nächsten Spiel gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach 2 muss die Mannschaft die richtige Reaktion zeigen“, so das Fazit von SG-Trainerin Iris Beyrle.
Nagold: Kiefer 1, Wolf 2, Harr 1, Kübler 11, Seydt 9, Eipper 7, Brösamle 1, Kunz 2.
Ottersweier/Großweier: Belikan 2, Böckeler 4, Zerr 2, Pfeifer 4, Hördt 8, Zimmer 5, Louisa Vierthaler 1.
(erb)

