Bericht zur Mitgliederversammlung

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Die Turnerschaft e.V. 1922 Ottersweier (TSO) hat in ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung für das Vereinsjahr 2025 eindrucksvoll gezeigt, wie stark Sport und Gemeinschaft im Ort zusammenwirken. In den Berichten aus Vorstand und Abteilungen wurde deutlich: Der Verein steht nicht nur für sportliche Leistungen, sondern für ein breit gefächertes Angebot „von klein bis groß“ – und für eine Kultur des Miteinanders, die viele ehrenamtlich tragen.

Erfolge und starke Gemeinschaft

Vorsitzender Ralph Audörsch hob in seinem Rückblick insbesondere das hohe Engagement der Ehrenamtlichen hervor und bedankte sich bei Vorstandsteam, Übungsleitenden und Helfenden. Als Zeichen der positiven Entwicklung nannte er die Mitgliederzahl von über 1.500, die im vergangenen Jahr überschritten wurde.
Auch die Abteilungen berichteten von einer hohen Aktivität und starken Ergebnissen.
Manuel Moser berichtete vom Handball: Die Saison war „sportlich stark, organisatorisch anspruchsvoll“. Die Damen 1 erreichten als Aufsteiger in der Verbandsliga Platz 5, die Herren 1 als Aufsteiger in der Landesliga Platz 3. Im Jugendbereich berichtete er von 29 Jugendmannschaften, die männliche C-Jugend wurde Meister in der Oberliga.
Auch Heike Meier, Abteilungsleiterin vom Breitensport hatte Positives zu erzählen: In elf Kursen nehmen rund 200 Frauen und zunehmend auch Männer teil. Das gewachsene Miteinander in den Gruppen sei eine besondere Stärke.
Den Bericht über die Turnabteilung hielt Daniela Westermann. Die Abteilung zählt 19 Gruppen, betreut von 28 Übungsleitenden/Helfenden; wöchentlich nehmen rund 220 Kinder teil. Neue Angebote wie Zumba Kids und Zumba Teens ergänzen das Programm.
Ropeskipping ist seit Jahren ein internationales Aushängeschild des Vereins: Ein sportlicher Höhepunkt war der internationale Erfolg der Showgruppe „Burning Ropes“, die bei der World Gym for Life Challenge in Lissabon die Silbermedaille gewann. Zudem konnte Abteilungsleiter Marcel Velte von einer hohen Nachfrage mit rund 120 Kindern und Jugendlichen berichten.

Wahlen

Nach dem Bericht der Kassenprüfer Marissa Holden und Joachim Falk wurde die Kassiererin Karen Paulus entlastet; anschließend erfolgte auch die einstimmige Entlastung der Gesamtvorstandschaft.
Ralph Audörsch wurde als 1. Vorsitzender in geheimer Wahl einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden einstimmig gewählt: Karen Paulus als Kassiererin, als Beisitzerinnen und Beisitzer Martina Fuß, Martina Leppert, Tatjana Ruh, Adrian Metzinger und Julia Hirtz, als Rechnungsprüfer Marissa Holden und Joachim Falk. Mira Grbavac wurde als zweite Jugendvertreterin gewählt und unterstützt nun die amtierende Julia Frosch.

Mitgliedsbeiträge angepasst

Angesichts erwarteter Mindereinnahmen durch reduzierte Gemeindeförderung, rückläufiger Spenden und Sponsorengelder und steigender Kosten stimmte die Versammlung einer Anpassung der jährlichen Mitgliedsbeiträge zu. Beschlossen wurden Erhöhungen je nach Mitgliedschaft zwischen 2 Euro für passive Mitglieder und 10 Euro für den Familienbeitrag. Zudem soll die Einstufung als „Senior“ künftig ab 67 Jahren erfolgen mit Bestandsschutz für bereits umgestellte Mitglieder. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Blick nach vorn: Sporthalle im Fokus

Bürgermeister Jürgen Pfetzer, der die Entlastung der Vorstandschaft leitete, informierte außerdem über den Stand zur Sanierung der Sporthalle. Mehrere Förderanträge seien bislang ohne Erfolg geblieben; nun werde mit Blick auf neue Bundesmittel über die weitere Vorgehensweise beraten. Nach Darstellung in der Versammlung sind Entscheidungen im Gemeinderat zur Mittelverwendung und zum Sanierungskonzept noch ausstehend. Die Gemeindeverwaltung strebe an, die Sanierung in 2028 oder 2029 durchführen zu können. Die Halle würde dann mindestens ein Jahr geschlossen bleiben und der Sportbetrieb an alternativen Standorten durchgeführt werden müssen.
Die Turnerschaft Ottersweier zeigte sich in der Mitgliederversammlung sportlich erfolgreich, organisatorisch aktiv und als starke Gemeinschaft in der Gemeinde fest verankert – getragen von vielen Engagierten und einem Angebot, das generationenübergreifend wirkt.