F-VL: SG gelingt Revanche in Karlsruhe

WolfgangFrauen, Handball, SG Ottersweier/Großweier

SG KIT/MTV Karlsruhe – SG Ottersweier/Großweier 26:32 (12:15)

Zum Rückrundenauftakt in der Verbandsliga mussten die Damen der SG Ottersweier/Großweier beim Tabellennachbar der SG KIT/MTV Karlsruhe antreten. Nach der deutlichen 25:36 Niederlage im Hinspiel in eigener Halle war die Motivation groß, ein anderes Gesicht zu zeigen und sich deutlich verbessert zu präsentieren. „Wir haben uns in der Winterpause mit den Stärken und Schwächen der SG KIT/MTV Karlsruhe beschäftigt um da auch doppelt zu punkten“, so SG-Trainerin Norma Krake. Dennoch es war ein überzeugender Start in die Rückrunde den man mit dem verdienten und auch deutlichen 32:26 Auswärtserfolg eingespielt sowie eine gelungene Revanche gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe geschafft hat. Zwei Spielerinnen auf Seiten der SG Ottersweier/Großweier drückten in dieser Partie ihren Stempel auf. Das war einmal mehr Jana Zimmer mit überragenden zehn Toren sowie die einsatzfreudige Dana Hodapp mit sieben Treffern, zusammen mit siebzehn Treffern das „Siegerduo“.
Im ersten Spiel der Rückrunde der Verbandsliga Süd legten die SG Ottersweier/Großweier damit einen sehr guten Start hin und bestätigte ihre stabile Entwicklung. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 11:11 hat sich das Team nun auf den erfreulich guten fünften Tabellenplatz hochgespielt. 
Die SG Ottersweier/Großweier übernahm früh die Initiative. Bereits in der zweiten Minute brachte Jana Zimmer ihr Team in Führung. In der ausgeglichenen Anfangsphase hielt Karlsruhe zunächst dagegen, doch die SG Ottersweier/Großweier überzeugte mit konzentrierter Abwehrarbeit und nutzte Ballgewinne konsequent. Über Treffer von Louisa Vierthaler (6. und 8. Minute) sowie Elena Vierthaler (9. Minute) setzte sich die SG Ottersweier/Großweier erstmals etwas ab. Auch nach einer Auszeit der Gastgeber blieb die SG Ottersweier/Großweier stabil. Jana Zimmer (14.) und Louisa Vierthaler (15.) hielten den Vorsprung, ehe Dana Hodapp in der Schlussphase der ersten Hälfte besonders präsent war. Mit drei Treffern in der 26., 27. und 30. Minute sorgte sie maßgeblich für die 12:15 Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die SG Ottersweier/Großweier nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte an. Dana Hodapp (31. und 35. Minute) sowie Jana Zimmer (33.) bauten den Vorsprung weiter aus. Die Defensive arbeitete weiterhin geschlossen, dahinter wurde konsequent unterstützt und im Angriff fanden die SG Ottersweier/Großweier immer wieder klare Abschlüsse. In der 41. Minute folgte bei der SG Ottersweier/Großweier ein besonderer Moment. Janina Hirscher feierte nach langer Verletzungspause ihre Rückkehr und trug sich mit ihrem Treffer zum 16:22 direkt in die Torschützenliste ein. Kurz zuvor hatte Jana Zimmer noch per Siebenmeter getroffen. Die SG Ottersweier/Großweier blieb auch in der Folge konzentriert und ließ Karlsruhe nicht mehr entscheidend herankommen. Elena Vierthaler (45. und 47. Minute) sowie Lina Rückert (49. und 54. Minute) zum 23:30 erhöhten, während Jana Zimmer (59.) auch vom Siebenmeterpunkt sicher blieb zum überragenden 26:32 Endstand. Die SG KIT/MTV Karlsruhe konnte zwischenzeitlich mehrmals verkürzen, doch die SG Ottersweier/Großweier antwortete stets abgeklärt und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg, getragen von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in der sich jede Spielerin offensiv wie defensiv einbrachte. Mit diesem gelungenen Auftritt holte sich die SG Ottersweier/Großweier zusätzliches Selbstvertrauen für das am Freitag anstehende Derby gegen den BSV Phönix Sinzheim. SG-Trainerin Norma Krake strahlte nach der Partie um die Wette. „Heute hat ja wirklich viel von dem funktioniert, was wir uns vorgenommen haben“. „Die Abwehr stand mit Torfrau Lisa Wöhrle richtig gut, sowohl jeder individuell als auch das Kollektiv“. „Aus dieser starken Abwehr raus war es auch möglich unsere Stärke vom Tempospiel auszuspielen, technische Fehler gab es zwar aber die haben sich absolut in Grenzen gehalten da wir durch ein gutes Rückzugsverhalten dafür nicht bestraft wurden“. „Auch schön war Janina Hirscher wieder mit dabei zu haben, die sich sofort optimal eingebracht hat“, so Norma Krake. 

Karlsruhe: Rudisch 4, Tausend 4, Bell 3, Roth 3, Stangier 3, Sutschet 3, Pfaff 2, Chauvet 1, Lorenz 1, Nouri 1, Zerweck 1, Kinzie, Kolb, Mayer, Richter.
Ottersweier/Großweier: Zimmer 10/4, Hodapp 7, Elena Vierthaler 4, Louisa Vierthaler 4, Rückert 3, Hirscher 2, Metzinger 2, Huck, Nesselhuf, Wöhrle.

(erb)